Beratungsstelle
Für
Brand- und
Umweltschutz

Organisatorischer Brandschutz–Viele Begriffe
Ein Schutzziel: SICHERHEIT

BRANDSCHUTZAUSBILDUNG

Viele Begriffe werden im Zusammenhang mit Brandschutzpersonal verwendet. Jeder dieser Begriffe steht für ein unterschiedliches Ausbildungsniveau. Welches in ihrem Fall notwendig ist, kann in Bescheiden der Behörde festgelegt sein (z.B.: Betriebsanlagengenehmigungsbescheid) oder ergibt sich aus dem „Stand der Technik“ anhand der Technischen Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz oder anderen Normen.

ausbildung-brandschutzbeauftragter

DER BRANDSCHUTZWART – BSW

Der Brandschutzwart verfügt über Modul 1 der Ausbildung nach den Vorgaben der TRVB 117 O und wird zur Unterstützung des Brandschutzbeauftragten bestellt. Sein Tätigkeitsfeld umfasst einzelne Teilbereiche eines Objektes bzw. einer Betriebsanlage. Die am meisten vorkommenden Einsatzbereiche eines Brandschutzwartes sind:

  • Unterstützung des Brandschutzbeauftragten BSB bei seinen Kontrollaufgaben
  • Evakuierungshelfer
  • Mitglieder des Interventionsdienstes für Brandmeldeanlagen

(Voraussetzung: weiterführenden Fortbildungsveranstaltungen –
Seminar: Brandmeldeanlagen)

Nach erfolgreicher Ausbildung zum Brandschutzwart wird ein Brandschutzpass ausgestellt. In diesem ist der Aus- und Fortbildungsverlauf durch Eintragungen der Ausbildungsorganisation zu dokumentieren.

Dauer der Ausbildung:

360 Minuten (1 Tag)

DIE BRANDSCHUTZGRUPPE – BSG

Die Brandschutzgruppe ist eine Gruppe von Personen, welche in einem Betrieb im Brandfall für den Schutz der Arbeitnehmer zu sorgen hat.

Eine gesetzliche Grundlage dafür findet sich auch im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, BGBl. Nr. 47/1997, und der Arbeitsstättenverordnung, BGBl. Nr. 368/1999 welche Bestimmungen über die Ausbildung und Ausrüstung der Brandschutzgruppe enthält.

Brandschutzgruppen werden nach Absolvierung der erforderlichen Zusatzausbildungsmodule oft auch als Interventionsdienst eingesetzt.
Zusätzlich zur empfohlenen Fortbildung spätestens alle 5 Jahre sind Brandschutzgruppen verpflichtet vierteljährlich Übungen abzuhalten.

DER BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTE – BSB

Der Brandschutzbeauftragte soll über eine (anlagen)technischen Vorbildung verfügen und im Betrieb eine entsprechende Position einnehmen.
Als zentraler Ansprechpartner für alle Belange des Brandschutzes soll er den Brandschutzverantwortlichen (Arbeitgeber) beratend zur Seite stehen und in der Umsetzung der erforderlichen Schutzziele unterstützen.
Der Brandschutzbeauftrage muss nach erfolgter Absolvierung seiner Grundausbildung binnen zwei Jahren die erweiterte Ausbildung – Technikseminar: Brandmeldeanlagen absolvieren

Dauer der Ausbildung:

Aufbauend auf der Ausbildung Brandschutzwart: 660 Minuten (2 Tage)
Zusätzlich: Technikseminar Brandmeldeanlagen: 240 Minuten (3/4 Tag)

DER BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTE – BSB

Um das häufige – mit Kosten verbundene – Einschreiten der Feuerwehr bei Fehl- oder Täuschungsalarmen zu vermeiden besteht oftmals die Möglichkeit die Brandmeldeanlagen mit Interventionsschaltung zu betreiben.

Dazu ist speziell geschultes Personal erforderlich, welches folgende Maßnahmen durchführt:

  • Erkundung der Alarmursache
  • Alarmieren der Rettungskräfte
  • Einleitung allfälliger Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen
  • Erste Löschhilfe sowie die Einweisung der Rettungskräfte durchführt

Voraussetzung zum Betrieb eines Interventionsdienstes ist zusätzlich die Absolvierung des Technikseminars Brandmeldeanlagen

Das Technikseminar Brandmeldeanlagen:
Im Zuge dieses Seminares werden die Teilnehmer mit der Funktionsweise und der Bedienung von Brandmeldeanlagen vertraut gemacht.

Dauer der Ausbildung:
240 Minuten


ZUSAMMENFASSUNG

Die Grundausbildung wird in sogenannten „Modulen“ angeboten.


Ausbildung

Funktion


BSW BSB BSG IVD
Grundausbildung Modul 1 (360 Min.)
Grundausbildung Modul 2 (720 Min.)
Grundausbildung Modul 3 (360 Min.)
Fortbildung

 

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Seminartermine.

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